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  Gas im Wohnwagen
Gasanlagen in Wohnwagen sind eine sehr sichere Sache, solange nicht unsachgemäß daran herumgeschraubt wird. Folgendes sollten Sie über Gas in Wohnwagen wissen:
Propan- und Butangas ist schwerer als Luft, d. h. das Geas sinkt also immer zu Boden und verflüchtigt sich nicht im Raum. Darum sollten auch die Lüftungsöffnungen am Boden des Wohnwagens nicht verschlossen werden. Im Schadensfall auströmendes Gas kann somit ungehindert ins Freie abströmen. Ausserdem kann durch diese Öffnungen die Frischluft nachströmen, die beim Kochen mit der offenen Gasflamme verbraucht wird. Übrigens: Campinggas ist ungiftig.
Die Gasanlagen haben einen Betriebsdruck von 30 mbar. Früher war der Betriebsdruck mit 50 mbar festgelegt. Es sind somit beide Varianten in Umlauf. Achten Sie beim Austausch des Gasreglers, der alle 6 Jahre getauscht werden sollte auf den Betriebsdruck. Ein entsprechender Betriebsdruckaufkleber muss im Gaskasten vorhanden sein.
Den Inhalt einer Gasflasche kann man nur durch Wiegen feststellen. Das Leergewicht (Tara) der Flasche ist am Griff eingeprägt. Am Druck kann man die Füllmenge nicht feststellen. Es gibt mittlerweile allerdings sehr exakte elektronische Inhaltsanzeigen. Alle 2 Jahre muss die gesamte Gasanlage einer Gasprüfung von einem anerkannten Sachkundigen unterzogen werden. Diese Prüfung wird durch einen Aufkleber und der Gasbescheinigung dokumentiert.
 

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